von kuk-is Blogteam

Wie Ihre Softwareeinführung zum Erfolg wird?

Ein Formel-1-Fahrer kann im schnellsten und besten Auto der Welt sitzen, das garantiert ihm noch lange nicht den Sieg. Viele Parameter wie Team, Reifen, Strecke, Wetter oder Fitness beeinflussen das Ergebnis. Ähnlich ist es bei Software. Auf der Suche nach Effizienz und Effektivität wird in Unternehmen oft der Fehler gemacht, alles auf die Karte unterstützende Software zu setzen: Es wird recherchiert, eine Software ausgewählt und dann der geeignete Anbieter gesucht. Eine detaillierte Analyse und Beschreibung der Ursachen für identifizierte Schwachstellen entfällt oft, genauso wie die Anforderungsanalyse, welche Ziele mit dem Einsatz der Software-Lösung überhaupt erreicht werden sollen.

In der mittel- bis langfristigen Betrachtung gelten viele Software-Projekte als gescheitert, da trotz intensiver Einführung und Betreuung im GoLive die gewünschten Verbesserungen nicht erfüllt werden.

Worauf Sie bei der Softwareeinführung unbedingt achten sollten!

Folgende Punkte lassen Sie von der Pole Position ins Ziel fahren.

Ganzheitlich analysieren!

Die Anforderungsanalyse darf sich nicht nur auf die dokumentierten Prozesse beschränken, sondern sollte alle Prozesse erfassen. Auch solche, die neben der Vorgabe-Spur ablaufen. Hier lassen sich die Gründe für Abweichungen aufdecken und versteckte Potentiale heben.

Holen Sie Ihr Unternehmen da ab, wo es steht!

Bei der Planung von Lösungen wird oft weit in die Zukunft geschaut mit dem Hinweis, dass es eine Unternehmensstrategie für die nächsten Jahre braucht. Solche Lösungen decken vielleicht alle potentiellen Anforderungen der Zukunft ab, gehen aber an den aktuellen Herausforderungen vorbei. Aus dieser Position wird es deutlich schwerer als erster durchs Ziel zu fahren.

Die Software ist die Gangschaltung, nicht der Motor

Grundsätzlich kann eine Software nur bei der Lösung von Herausforderungen unterstützen. Die Lösung selbst muss vorab organisatorisch und strukturell eingeführt werden. Wird dies nicht berücksichtigt, deckt die Software nur weitere Probleme auf und bekommt dafür den „Schwarzen Peter“ zugeschoben.

Denken Sie IMMER an den Faktor Mensch!

Holen Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig mit ins Boot. Die passende Lösung muss sich natürlich an der IT-Infrastruktur der Organisation orientieren, aber vor allem auch an den Arbeitsabläufen der Mitarbeiter.

Usability, Usability und nochmal Usability!

Anlehnend an den vorherigen Punkt bleibt hier nur zu sagen: die beste Software nutzt nichts, wenn Sie nicht genutzt wird.

Profitieren Sie von der Erfahrung anderer!

Fehlendes Know-how kann durch externe Berater eingebracht werden. Deren Erfahrung mit Softwareeinführungen sorgt oft für eine höhere Erfolgsquote. Darüber hinaus bieten internationale Standards wie ISO 12207 und ISO 15504 eine wertvolle Orientierungshilfe.

Zurück

Einen Kommentar schreiben