von Pascal Lottmann, k+k Akademie

Sportlicher Ausgleich am Arbeitsplatz

Und was ist eigentlich „Fit´el vor Zwölf“?

Es war wieder soweit. Der zweite Teil unserer Vortrags- und Workshop-Reihe mit unserem persönlicher Fitnesstrainer Marvin Lamberts stand an. Nach dem Einstiegsvortrag beim letzten Mal, erwarteten uns diesmal praktische Übungen auf der Agenda. Allerdings ahnten wir nichts davon, als wir teilweise noch etwas verschlafen den Raum betraten.

Belastungen vorbeugen

Unter dem Motto „Ausgleich am Arbeitsplatz“ erklärte Marvin, worin die alltäglichen Belastungen am Arbeitsplatz für den Körper liegen und betonte, wie wichtig es ist, diesen Belastungen entgegenzuwirken bzw. vorzubeugen. So ist vor allem die Beinmuskulatur eine häufige Ursache für Beschwerden: Ein verkürzter Oberschenkelmuskel kann beispielsweise zu Schmerzen im unteren Rücken führen. Schritt für Schritt erklärte Marvin uns den Zweck der bevorstehenden Bewegungs- und Dehnübungen.

Dann ging´s los

Ganz ohne Sportgeräte oder Yoga-Matten brauchten wir nur ein wenig Platz und das eigene Körpergewicht. Schnell waren die Stühle zur Seite geräumt und wir konnten mit den ersten Dehnübungen beginnen.

Das Versprechen von Marvin, dass wir nicht ins Schwitzen geraten würden, konnte sich nicht lange halten. Bereits nach den ersten vier von insgesamt acht Übungen zeigten sich die ersten Schweißperlen auf so mancher Stirn. Auch wenn dies nicht für unsere körperliche Fitness spricht, zeigt es doch, wie sinnvoll es ist, auch am Arbeitsplatz ab und an mal etwas Sport zu treiben.

Den inneren Schweinehund bezwingen

Generell muss ich an dieser Stelle meine Kolleginnen und Kollegen loben, die trotz fehlender Vorankündigung bereit waren, die kurze Trainingseinheit mitzumachen. Nach der achten und letzten Übung war dann allen Beteiligten die Anstrengung anzusehen.

Doch Marvin Lamberts wäre kein Fitnesstrainer, wenn er nicht genau wüsste, wie man Menschen motiviert, den inneren Schweinehund zu bezwingen. Und so verkündete er fröhlich, dass die erste Runde lediglich zum Warmwerden gedacht war und erst die nächste Runde so richtig Freude bringt.

Die Begeisterung hielt sich anfangs in Grenzen – doch ohne Fleiß kein Preis. Alle bissen die Zähne für die zweite Runde zusammen und am Ende gab es dann doch das ein oder andere Lächeln.

Fit´el vor 12 um viertel vor 12

Nach rund 45 Minuten waren wir fertig – fix und fertig; Aber auch glücklich, etwas für unsere Körper und unsere Gesundheit getan zu haben.

Jetzt heißt es, Routine entwickeln und sich täglich einige Minuten Zeit nehmen, um die Übungen für sich zu wiederholen. Eine interne „Sportgruppe“ hat sich bereits gegründet und macht die Übungen jetzt immer um „Fit´el vor 12“, also 15 Minuten vor der 12 Uhr-Mittagspause gemeinsam: Fit vor 12 quasi. Das nenne ich Begeisterung!

Generell ist es schön zu sehen und zu erfahren, wie sportliche Bewegung die Menschen motiviert und zusammenschweißt. An dieser Stelle kann ich nur jedem empfehlen, ebenfalls für etwas mehr Bewegung am Arbeitsplatz zu sorgen!

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