von kuk-is Blogteam

7 Fragen zu AR, die sich JEDES Unternehmen stellen sollte!

Der Kunde der Zukunft?!

Vor fast 30 Jahren wurde das World Wide Web geboren. Ursprünglich geschaffen, um technische Berichte auszutauschen, veränderte das Web die Wirtschaft, die Bildung und die soziale Interaktion. 2008 erblickte mit Wikitude der erste Augmented Reality Browser die Welt. Genauso wie das World Wide Web wird AR die Kommunikation grundlegend verändern und umwälzende Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie Unternehmen im Wettbewerb bestehen. Dies wirft neue Fragen auf, die zu einem elementaren Bestandteil der Strategie eines jeden Unternehmens werden müssen!

Nachfolgend die wesentlichen Fragen, mit denen Organisationen konfrontiert sind.

1. Welche Möglichkeiten bietet AR und wo starten?

Organisationen sollten die möglichen Auswirkungen von AR auf Kunden, Produktfähigkeiten und die Wertschöpfungskette prüfen und abwägen. Hierfür wird ein „Implementierungsfahrplan“ benötigt, der umschreibt, welche Vorteile mit AR für das spezifische Unternehmen nutzbar sind. Gleichzeitig ist es wichtig zu beleuchten, welche Fähigkeiten aufgebaut werden müssen, um die nachhaltige Nutzung zu gewährleisten.

2. Welche technischen Ressourcen werden benötigt?

Es gibt komplexe und einfache AR-Erlebnisse. Die Visualisierung verschiedener Produkt-Konfigurationen, wie z.B. bei der IKEA-App, gehören in die einfache Kategorie − sowohl in der Herstellung als auch in der Nutzung. Der Verbraucher benötigt nur ein mobiles Endgerät, die App und kann sofort starten.

Instruktionsapplikationen in der Fertigung zum Beispiel sind sehr viel schwieriger zu bauen und zu verwenden. Neben dynamischen digitalen 3D-Inhalten braucht es hier auch smarte Brillen, die sich nach wie vor in einem frühen Entwicklungsstadium befinden.

Für die meisten Organisationen macht es Sinn, mit statischen Visualisierungen von 3D-Modellen zu beginnen. Allerdings sollte die Fähigkeit aufgebaut werden, schnell in dynamische Erfahrungen zu wechseln, da diese eine weitaus größere strategische Auswirkung haben.

3. Wie sollten Organisationen digitale Inhalte erstellen?

Ohne Inhalte kein AR-Erlebnis. Einfache Anwendungen, wie z.B. ein AR-verstärkter Produktkatalog, benötigen in der Regel nur einfache Produktdarstellungen.

Anspruchsvollere Geschäftsanweisungen, wie sie beispielsweise für die Reparatur von Maschinen verwendet werden, erfordern jedoch hochdetaillierte digitale Darstellungen. Hierfür werden CAD-Modelle aus der Produktentwicklung angepasst oder Digitalisierungstechniken wie das 3D-Scannen eingesetzt.

Bei sehr anspruchsvollen AR-Erfahrungen müssen sogar Echtzeit-Datenströme aus Enterprise Business-Systemen oder externen Datenquellen in den Content integriert werden.

Für ein nachhaltiges AR-Portfolio ist es daher wichtig, dass Unternehmen eine Bestandsaufnahme der vorhandenen digitalen 3D-Assets in CAD und anderen Systemen vornehmen und in digitale Modellierungsfunktionen investieren.

4. Muss AR-Design und -Umsetzung zu einer Kernkompetenz werden oder reicht Outsourcing?

Eine der gefragtesten Fertigkeiten für AR ist das User Experience oder User Interface Design (UX/UI), um digitale 3D-Informationen optimal zu präsentieren und einfach nutzbar zu machen. Organisationen müssen wissen, wie man effektive AR-Erfahrungen erstellt, modelliert und verwaltet.  

Für viele Organisationen steht es außer Frage, dass sie in AR-Talente als strategischen Vermögenswert investieren. Vor allem wenn AR große Auswirkungen auf den Wettbewerb in ihrem Geschäft hat.

Wenn AR zwar wichtig, aber nicht ausschlaggebend für den Wettbewerbsvorteil ist, können Unternehmen mit spezialisierten Software- und Dienstleistungsunternehmen zusammenarbeiten, um externe Expertisen bzw. Talente und Technologien zu nutzen.

Grundsätzlich wird es in Zukunft aber sicher AR-Teams in Unternehmen geben, so wie es in den 90er und 2000er Jahren Web-Teams gab für den Aufbau und Betrieb von Websites. Die Aufgabe von AR-Teams ist es, eine Infrastruktur zu schaffen, in der AR sich optimal entfalten und entwickeln kann.

5. Wie erkennen AR-Anwendungen die physikalische Umgebung?

AR-Technologien erkennen die physische Welt über eingesetzte Marker. Hierbei gibt es den einfachen Ansatz der „unregistrierten“ AR-Erlebnisse: Der Standort eines AR-Geräts wird mit Hilfe von zum Beispiel GPS bestimmt. Relevante Informationen für diesen Standort werden angezeigt, ohne Verankerung an ein bestimmtes Objekt. Die Navigationsdisplays in der Fahrzeugvorschau funktionieren in der Regel auf diese Weise.

"Registrierte" Erfahrungen verankern Informationen zu bestimmten Objekten. Markierungen wie Barcodes, Logos oder Etiketten werden auf den Objekten platziert und vom Benutzer mit einem AR-Gerät gescannt.

6. Welche AR-Hardware wird benötigt?

Für die Erreichung eines breiten Publikums bieten sich typischerweise Smartphones an, da sie allgegenwärtig sind. Bei anspruchsvolleren Erlebnissen setzen Organisationen oft Tablets ein, da diese größere Bildschirme, bessere Grafiken und eine höhere Rechenleistung bieten.

Die meisten AR-Anwendungen für Service oder Fertigung werden kopfmontierte Displays brauchen, die den Anwendern die Hände freihalten. Diese Technologie ist nach wie vor unausgereift und teuer, sollte aber in den nächsten Jahren verfügbar sein. Einige Hersteller wie Microsoft, Google und Apple bieten jetzt AR-Technologien an, die für ihre eigenen Geräte optimiert sind. Für Organisationen ist wichtig darauf zu achten, einen plattformübergreifenden Ansatz zu verfolgen – sodass die eigenen AR-Erlebnisse auf Telefonen und Tablets erfahrbar sind – unabhängig von der Marke.  

7. Software-Entwicklung oder Content-Publishing-Modell?

In der Anfangszeit wurden AR-Erlebnisse als eigenständige Software-Anwendungen geliefert, die komplett heruntergeladen werden konnten auf ein Telefon oder ein Tablet. Trotz zuverlässiger, hochauflösende Erlebnisse ohne Internetverbindung musste die Software bei jeder Änderung neu geschrieben werden.  

Beim Content-Publishing-Modell werden die AR-Inhalte in der Cloud gehostet. Bei Bedarf wird das AR-Erlebnis über eine App auf einem End-Gerät heruntergeladen. Wie der Inhalt einer Website kann der AR-Inhalt aktualisiert oder ergänzt werden, ohne die Software selbst zu verändern − ein wichtiger Vorteil, wenn es um große Informationsmengen und häufige Inhaltsänderungen geht.

Das Content-Publishing-Modell wird sich wahrscheinlich durchsetzen, da immer mehr Maschinen und Produkte Echtzeit-AR-Interaktion und -Steuerung beinhalten. Eine Content-Publishing-Fähigkeit ist daher in der Zukunft für die Skalierung von AR in der gesamten Organisation unerlässlich.

Die Frage wird vor allem sein, wie sich dieser Nutzen auf den Alltag übertragen lässt. Bis AR vollends im Alltag verankert ist, wird es deshalb trotz aller euphorischer Prognosen noch dauern. Verschiedenste Anwendungen haben dennoch verdeutlicht, dass AR durchaus die Welt erobert. Vorausgesetzt die „Magierwelt“ ist nutzerfreundlich aufbereitet.

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