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Gesellschaft im Wandel. Teil 1: Erfolgsfaktor Wissensmanagement

Gesellschaft im Wandel. Erfolgsfaktor Wissensmanagement

In unseren Blogbeiträgen „Gesellschaft im Wandel“ beleuchten wir die Erfolgsfaktoren, um im digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn neben dem Einsatz von wirkungsvollen Technologien ist eine allgemein zugängliche und fundierte Wissensbasis ausschlaggebend für den Unternehmenserfolg. Schließlich führt eine Vielfalt von Meinungen zu besseren Entscheidungen.

Der Olymp des Wissens

Kennen Sie die Muse Philologea? Als Philologea im Sterben lag, gab ihr der Götterbote Hermes die Aufgabe, sie möge ihr ganzes Wissen, das sie im Laufe ihres Lebens zusammentragen hatte, offenbaren. Sollte sie es nicht tun, dürfe sie nicht in den Olymp der Götter aufsteigen.

Sie ahnen es? Philologea wollte ihren Wissensschatz nicht teilen. Sie starb und wurde vergessen. Ihren Namen kennen heute nur noch wenige. Aber Philologeas Geschichte beschäftigt uns und sie sorgt nach wie vor dafür, dass Menschen bzw. Unternehmen sich durch dieses Vorgehen bewusst oder unbewusst ins Abseits manövrieren.

Was ist die Kernbotschaft dieser Geschichte bzw. was ist zu tun?

Aus Big Data muss Smart Data werden

Die zunehmende Digitalisierung treibt den Anstieg der Datenmengen weiter nach oben. Hinter Big Data steckt keine Magie, sondern eine Chance auf den „Wissens-Olymp“. Denn Digitalisierung schafft Transparenz, die Grundvoraussetzung für Wissensgenerierung in jeder Hinsicht.

Wie ein Unternehmen mit der Ressource Wissen umgeht, ist demnach der entscheidende Faktor über Erfolg und Existenz. Daten, die nicht vernetzt sind, fallen quasi ins Leere, es kann kein Wissenstransfer erfolgen. Also müssen wir jetzt mehr denn je verstehen lernen, was die Chancen sind, um dann vollumfänglich und branchenübergreifend zu verstehen und zu profitieren. Die Herausforderungen der digitalen Veränderungen sind hochkomplex und keinesfalls durch „Monokulturen“ zu bewältigen. Mehr Offenheit, Bereitschaft zur Kooperation und Selbstverständlichkeit Wissen zu teilen, sollte zur Normalität werden. Damit aus Big Data Smart Data werden kann, braucht es eine breite Wissensgesellschaft mit einem möglichst breiten Blickwinkel und weniger Stereotype.

Auf smarte Weise Wissenslücken schließen

Wie wichtig Daten für den Unternehmenserfolg sind, haben viele Unternehmen bereits erkannt. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Bitkom Research von November 2017 sind 72 Prozent der befragten Unternehmen insbesondere an Big-Data-Analytics interessiert.

Strategisch verankert sei die Digitalstrategie bereits bei drei Viertel der Firmen. Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern liegen leicht über dem Durchschnitt. Bei kleineren Firmen sei das Thema noch nicht so präsent, sie steuern ihre Digitalisierungsprozesse noch nicht zielgerichtet oder haben noch gar nicht damit begonnen.

Vier von fünf Unternehmen sehen die digitale Transformation als kontinuierlichen Prozess, der über die nächsten zehn Jahre hinauslaufen wird, so weitergehend in der Bitkom-Studie. Auch wenn die digitale Transformation kein Projekt, sondern ein Prozess ist, der viele Anpassungen in vielen Unternehmensbereichen nach sich zieht, ist es jetzt an der Zeit, diesen Prozess in Gang zu setzen. Die Gefahr, den Anschluss zu verlieren, ist größer denn je.

Ein strategisches Wissensmanagement hilft nicht nur eigene Datenschätze zu heben, sondern auch Wissensdefizite zu beseitigen und den genauen Bedarf an Wissen herauszuarbeiten. Damit stärken Sie Ihre Kompetenzen für jetzt und für die Zukunft.

Experten-Wissen teilen: Umfassendes und ISO-konformes Wissensmanagement als Chance

Dauerhafter Erfolg ist gleichzusetzen mit Wettbewerbsfähigkeit. Normen und deren Ableitungen garantieren zwar nicht per se den Erfolg, bilden aber eine sehr gute Basis. So ist die Thematik des Wissensmanagements seit September 2015 fest in der ISO-Norm DIN EN ISO 9001:2015 verankert. Die DGQ und GfWM haben eine Praktische Orientierung für Qualitätsmanagementverantwortliche herausgebracht. Die Norm formuliert vier grundlegende Anforderungen für den systematischen Umgang mit Wissen:

  • Wissen bestimmen
  • Wissen vermitteln
  • Wissen aufrechterhalten
  • Zusatzwissen erlangen

Bei der Norm geht es vor allem darum, bei Unternehmen den systematischen und strategischen Umgang mit Wissen als ein Instrument zur erfolgreichen Unternehmensführung zu fördern. Sie sollte nicht als „Mittel zum Zweck“ verstanden werden, sondern vielmehr als wirkungsvolles Instrument, vorhandenes Wissen intensiv zu nutzen, um Wettbewerbsfähigkeit als auch Geschäftsentwicklungen voranzutreiben.

Win-Win-Stiftung: Qualitätscode + Unternehmenskultur = sichere Zukunft für alle

Der Einsatz von neuen Technologien bzw. Prozessoptimierungen reicht genau genommen nicht mehr aus, um den digitalen Wandel zu meistern.

Der Wandlungsprozess betrifft die verschiedensten Unternehmen und Ebenen. Er hat sicher schon manche MitarbeiterInnen kalt erwischt und er zieht sich konsequent durch alle Abteilungen. Und eines ist klarer denn je: Das Wissen im Unternehmen muss unbedingt transparent gehalten und jedem Mitarbeitern zur Verfügung gestellt sowie aktiv geteilt werden. Die Verwaltung, der Transfer und die Weiterentwicklung an sich soll dabei als ein elementarer Teil der Unternehmenskultur verstanden werden.  

Die Unternehmenskultur ist schließlich die DNA eines Unternehmens und beschreibt grundlegend das Selbstverständnis und den Anspruch des täglichen Handelns.

6 Fragen, die Sie sich stellen sollten, um Ihr Wissensmanagement zu optimieren:

  • Wie stellen Sie sicher, dass Wissen nicht an einzelne Mitarbeiter gebunden ist, sondern allen zugänglich gemacht werden kann?
  • Gibt es Methoden zur Wissensextraktion, die systematisch und regelmäßig angewandt werden?
  • Was passiert mit dem Wissen von ausscheidenden Mitarbeitern?
  • Herrscht eine offene Unternehmenskultur, die es Mitarbeitern leichtmacht, sich zu äußern?
  • Gibt es Diskussionsforen, bei denen sich Mitarbeiter über Themen austauschen können?
  • Werden solche Aktivitäten von der Geschäftsleitung gefördert?

 

Fazit

Mit der richtigen Einstellung, den richtigen Methoden und der richtigen Technik für den Wissenstransfer sichert man sich einen besonderen „Qualitätscode“ und hat beste Chancen im Wettbewerb.

Wenn eine Kultur entsteht, die Mitarbeiter ermutigt, ihr Know-how zu teilen und somit über sich hinauszuwachsen, um gemeinsam zum Unternehmenserfolg beizutragen, erhöht sich die Attraktivität einzelner Mitarbeiter und somit auch die des Unternehmens. Nur so ist eine weitere gute Zusammenarbeit und Zukunft gesichert.

WISSEN teilen ist cool!

Sind Sie dabei? Lernen Sie von Philologea und starten Sie jetzt in eine neue Zukunft. Lassen Sie sich die Chance auf Ihren Aufstieg nicht nehmen, sprechen Sie mit uns!

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