von von kuk-is Blogteam

Gas geben: Mit Künstlicher Intelligenz und Social Media Advertising den Umsatz boosten!

Wie ein Motorradhersteller durch KI-gestützte Marketingprozesse sein Business revolutionierte

Viele Methoden versprechen eine Business-Optimierung, doch meist ist es eine gute Kombination von verschiedenen Ansätzen, die ein Geschäftsmodell so richtig ankurbelt. Künstliche Intelligenz, Social Media und Lean Startup sind mehr als nur trendige Buzzwords. Wie aus diesen drei unabhängigen Erfolgsmodellen etwas Großes entsteht, zeigen wir in diesem Blogbeitrag auf.

Umsatz mal drei

Drei Konzepte, die auf den ersten Blick offensichtlich nichts miteinander zu tun haben: Künstliche Intelligenz, Social-Media und Lean Startup. Und genau diese drei machte sich ein Harley Davidson Händler in New York zu Nutze, denn innerhalb eines Jahres hat er seinen Umsatz so verdreifacht. Man hat dafür nicht etwa neue Marketing-Fachleute eingestellt oder sein Werbebudget signifikant erhöht, man hat sich einfach nur auf Albert verlassen.

Wer ist Albert und wie hat Albert das geschafft?

Albert ist eine Marketingplattform der Firma Adgorithms, welches Social Advertising durch Künstliche Intelligenz optimiert. Das Tool steuert ganze Marketingkampagnen völlig eigenständig und macht im Handumdrehen aus Online-Interessenten reale Kunden. Albert ermittelt, welche Taktiken bei Werbung auf den Social Media Plattformen besonders gut funktionieren, um Verkaufsabschlüsse zu generieren. Genau das ist es, worauf es beim Social Advertising ankommt. Möchte man aus potenziellen Interessenten kauffreudige Kunden machen, muss man seine Zielgruppe gut kennen. So bleiben Streuverluste und Werbebudget gering. Für diesen Conversion-Prozess bedarf es einer genauen Analyse der Zielgruppe.

Das Analysieren liegt Albert im Blut. Aufgrund der gesammelten Daten erzeugt er sogenannte „Lookalikes“. Das sind Doppelgänger, die ähnlich ticken wie die Kunden, die bereits gekauft haben. Er testet, welche Texte oder Bilder besonders gut ankommen und gleicht seine Erkenntnisse immer wieder ab. So optimiert er die Kampagnen. Albert erzeugt so immer größere Trefferquoten und gewinnt kontinuierlich Neukunden.

Vermarktung via Knopfdruck – KI macht’s möglich

Künstliche Intelligenz unterstützt Unternehmen bereits in vielen Bereichen. Im Marketing ist das Potential enorm, denn hier gibt es viele Prozesse, die automatisiert werden können. Zudem nimmt die Komplexität der Prozesse rasant zu. Bereits heute lässt sich ausmalen, welches Potenzial in einer Marketing-KI steckt:

  • KI kann selbstständig Texte erstellen und individualisieren
  • KI kann sehr genau aus Vergangenheits- und Zukunftsdaten ermitteln und anhand dieser rationale Entscheidungen treffen
  • KI ist fähig aus Texten den Sinn und die Emotionen für das weitere Verfassen dieser Texte zu extrahieren
  • KI ist in der Lage in spezifischen Aufgabenstellungen den Menschen zu übertreffen (s. Alpha Zero)

 

Kontinuierliche Marketingoptimierung und Lean Startup – YES please!

Die kontinuierliche Verbesserung, die Albert in seinen Kampagnen vornimmt, basiert auf dem Lean Startup Ansatz. In seinem Bestseller „The Lean Startup“ stellt Eric Ries eine Methode für die Produktentwicklung in Jungunternehmen vor. Der darin beschriebene Zyklus des „Messens – Bauens – Lernens“ bringt ein Minimum Viable Product (MVP), ein minimal funktionsfähiges Produkt, hervor.  Ein MVP ist ein Produkt, das nur aus den bereits überprüften Annahmen besteht. Hinzu kommen die im aktuellen Experiment zu überprüfenden Annahmen. Zu Beginn eines Zyklus wird eine Hypothese aufgestellt, die mit Hilfe des „Messen – Bauen – Lernen-Zyklus“ überprüft wird. Dadurch wird bei richtiger Anwendung eine kontinuierliche, überprüfte Weiterentwicklung eines Produkts nahezu garantiert.

Automatische Kampagnenoptimierung durch KI

Lean Startup + Künstliche Intelligenz + Social Media = Erfolg

Das System ist vielversprechend. Der Hersteller gibt unglaubliche Zahlen an. Man verspricht Conversion Rates um 4710% (das ist kein Schreibfehler!) sowie die Erhöhung der Neukunden um 90% und des ROI um 25%.

Das Konzept dabei: Es wird nicht wie üblich aufgrund der limitierten menschlichen Kapazitäten lange an einer Social Media Kampagne experimentiert und mühsam der Erfolg von AdWord-Kampagnen ausgewertet. Stattdessen übergibt man diese Arbeit (zum Teil) an eine KI und „bittet sie“, die Social Media Kanäle durch Lean Startup mit Inhalten zu versorgen. Dadurch wird der Aufwand für den menschlichen Mitarbeiter lediglich darauf reduziert, die strategischen Themen und Ziele vorzugeben, beispielsweise für welches Produkt eine Kampagne erstellt werden soll, was dabei die Botschaft ist sowie die wichtigsten Schlagwörter und Sätze. Auch die Größe des Marketingbudgets muss dabei definiert werden.

Anschließend werden diese Themen an das Tool, das die Künstliche Intelligenz beinhaltet, übergeben. Diese erstellt im Sinne von Lean Startup eine Vielzahl abgeleiteter Mikrokampagnen, die dann in kleinen, automatisch erstellten Testgruppen angezeigt werden. Die Hypothese für die vielen MVPs ist dabei immer, dass die Formulierung und das angebotene Produkt einen positiven Einfluss auf die Conversion Rate hat (Schritt „Bauen“ aus Lean Startup). Die Steigerung in der Conversion Rate prüft das Tool anschließend voll automatisch anhand von Web Analytic Tools, wie z. B. Google Analytics (Schritt „Messen“). Sofern die Anzeige erfolgreich war, wird das Budget für diese Anzeige erhöht (Schritt „Lernen“).

Anhand dieser Erkenntnis und der Umsetzung des Gelernten beginnt der Kreislauf von Lean Startup sofort von vorn und es werden anhand der erfolgreichen Anzeigen weitere MVPs mit entsprechenden Mikrozielgruppen erstellt. Hierdurch werden die Anzeigen immer weiter verbessert. Dabei kann die KI auf Faktoren wie die Textgestaltung Einfluss nehmen. Hier zeigte sich, dass schon die bloße Umformulierung des Satzes „Kaufen Sie jetzt dieses gebrauchte Motorrad direkt in unserem Laden“ in „Lassen Sie sich nicht diese gebrauchte Harley zum sensationellen Preis entgehen! Rufen Sie jetzt an!“ eine Steigerung der Conversion Rate um 447% erbrachte. Weitere Faktoren, die die KI beeinflussen können, sind die Definition der Zielgruppe oder die verwendeten Social Media Kanäle für eine bestimmte Zielgruppe. Hierbei ist beispielsweise Twitter für bestimmte Zielgruppen wesentlich relevanter als Facebook. Am Ende erhält man dann eine Vielzahl sehr kleiner Zielgruppen, die mit einer individuell zugeschnittenen Werbebotschaft auf den verschiedenen sozialen Medien konfrontiert werden.

In diesem Fall erhöhte der Harley Händler in den USA die Zahl der Kundenbesuche in seiner Filiale signifikant, indem er in den Sozialen Medien Werbung schaltete. Andere Unternehmen können für ihr SaaS Produkt werben und erhöhen auf diese Art direkt die Anzahl der Kunden.

Fazit: Gemeinsam stark – Mensch und Maschine!

Der Mensch hingegen ist jedoch wesentlich intuitiver und kreativer. Er hat die grundsätzlichen Ideen als Basis für die KI. In Kooperation wird daraus eine starke Lösung. Social Media Advertising ohne den Einsatz von KI birgt jedoch die Gefahr, dass den hohen Aufwänden zu wenig individualisierte Inhalte und zu geringe Kenntnisse über die entsprechenden Zielgruppen gegenüberstehen.

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