von kuk-is Blogteam

Einmal Fernost, bitte!

Ein kuk-is Kid geht auf große Fahrt - Teil 2

 

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.“ So heißt es in ‚Urians Reise um die Welt‘ von Matthias Claudius. Eine Reise um die Welt hat auch Eljatha hinter sich. Sie ist die Tochter eines kuk-is Mitarbeiters und war kürzlich ganz sportlich unterwegs – in Japan. Und auch sie hat einiges zu erzählen …

Sportliche Völkerverständigung

Mit einer Delegation anderer sportbegeisterter Jugendlicher nahm Eljatha Schneider am deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch teil. Der Austausch findet jährlich statt und wird von der Deutschen Sportjugend organisiert. Knapp drei Wochen lang waren die insgesamt 125 Jugendlichen unterwegs und lernten Land und Leute kennen. Hierüber haben wir in einem früheren Beitrag berichtet.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Ein großes Abenteuer, an dem sich auch die k+k information services GmbH ein klein wenig beteiligt hat. Eljathas Vater, Daisuke Schneider, arbeitet bei k+k und bat uns, das Vorhaben zu unterstützen. Die Organisatoren suchten Sponsoren für Geschenke, um sich bei den japanischen Gastgebern zu bedanken. Weil Kinder unsere Zukunft sind und der interkulturelle Austausch wichtig ist, war es k+k eine Herzensangelegenheit, dieses Vorhaben zu fördern.

Das k+k Präsent erhielt der Vizebürgermeister der Präfektur Iga. Dort wurde die Sportdelegation schon am Eingang des Rathauses mit Applaus herzlich begrüßt. Selbst die Presse inklusive eines Kamera-Teams war dabei. Wir hoffen, das Geschenk bereitet dem Beschenkten viel Freude. Es handelt sich um ein „typisch-deutsches“ Souvenir: eine Kuckucksuhr in puristisch-modernem Design. Unsere heimischen Vogelarten werden im beiliegenden Booklet erklärt und vermitteln so hoffentlich nicht nur Freude, sondern auch noch Wissen. Denn Wissenstransfer liegt k+k ebenso am Herzen.

Der Bürgermeister von Iga erhält das Gastgeschenk

Das Gastgeschenk der k+k wird an den Bürgermeister der Präfektur Iga übergeben.

Eljatha mit ihren Gastgebern in Iga

Eljatha mit ihrer Gastfamilie und Vertretern der Präfektur Iga

Von Kulturschocks und Kulturprogrammen

Nun ja … „Ein bisschen schon,“ verriet uns Eljatha als wir sie fragten, ob die Reise nach Japan ein Kulturschock für sie war. Auf einer riesigen Verkehrskreuzung in Tokio mit vielen leuchtenden Reklamen wurde Eljatha von tausenden Eindrücken überflutet. Überall Menschen, Verkehr, laute Geräuschkulisse … In dieser Szenerie spürte die 16-Jährige erstmals, wie sich das Leben in Japan „anfühlt“.

Wie es sich hingegen angefühlt haben muss, in älteren Zeiten in Japan gelebt zu haben, erfuhren die Jugendlichen an verschiedenen Punkten ihrer Reise. In Kyoto besuchten sie den „Goldenen-Pavillon-Tempel“ und in Iga die Moku Moku Farm, ein Erlebnis-Bauernhof zum Mitmachen. Hier schipperten sie in Holzflößen auf einem kleinen Teich oder probierten japanische Stelzen aus. Ein weiteres Highlight war das Ninja-Museum und das Schlossgelände Ueno. Hier durften die Besucher für ein waschechtes Erlebnis sogar selbst in Ninja-Kostüme schlüpfen.

Goldener Tempel in Kyoto

Der Kinkaku-ji („Goldener-Pavillon-Tempel“) in Kyoto

Auf der Moku Moku Farm

Auf der Moku Moku Farm in Iga

Auch der Alltag an japanischen Schulen läuft etwas anders ab als hierzulande. In der Turnhalle starten die Schüler mit gemeinsamen Gymnastik-Übungen in den Tag. Ein weiteres Highlight war das Blumenstecken, welches die Austausch-Sportler bei einem Schulbesuch ausprobieren konnten. Die sogenannte Kunst des Ikebana reicht bis ins 6. Jahrhundert nach Christus zurück. Neben den vielen kulturellen Einblicken gab es natürlich auch noch reichlich Aktivitäten, die Anlass zum sportlichen Austausch boten.

Frühsport in der japanischen Schule

„Bewegt die müden Glieder!“ - Frühsport in einer japanischen Schule

Zu Gast bei Freunden

Die Delegation besuchte insgesamt drei Präfekturen in Japan. In jedem Gebiet wurden sie in anderen Gastfamilien aufgenommen. Authentischere Einblicke in das japanische Familienleben hätten die Teens nicht erhalten können. Eljathas Japanisch-Kenntnisse halfen ihr beim Kommunizieren mit ihren Gastgeber-Familien. Es wurde dann aber trotzdem viel auf Englisch zurückgegriffen und schon mal der Online-Übersetzungsdienst zu Rate gezogen.

Wie gehofft blieb Eljatha auch noch Zeit ihre Familienangehörigen in Tokio zu treffen. Denn Eljatha hat familiäre Wurzeln im „Land der aufgehenden Sonne“, was die Reise für sie einmal mehr besonders macht. Gemeinsam schauten sie sich Fotos an und tauschten sich über dies und jenes aus. In Verbindung bleiben will Eljatha unbedingt. Ihren Gastfamilien hat Eljatha bereits ein paar Zeilen geschrieben.

Wertvolle Erlebnisse

„Ich würde sofort wieder hinfliegen!“ fasste Eljatha selbst zusammen. Leider kann jede/r nur einmal an der Reise teilnehmen, da immer andere Jugendliche die Chance erhalten, mitzufahren.

Für Eljatha war es eine großartige Erfahrung. Besonders gefallen hat ihr die Denkweise und die Ehrlichkeit der Japaner. Geht in Japan beispielsweise ein Rucksack irgendwo verloren, dann kann man sicher sein, dass er noch unangetastet dort steht, wenn man zurückkommt, um ihn abzuholen. Zudem schätzt sie das frische Essen; neben Sushi gab es viele andere Spezialitäten. Erstaunlich fand sie außerdem, dass Japaner tatsächlich sehr viel essen. Da soll nochmal einer sagen, wir Deutschen würden viel verdrücken …  zwinkerndes Smiley

Der schönste Ort für Eljatha war ein ganz besonderer Tempel. Beim Durchgang durch das Torii, dem Eingangstor, gelangt man zum eigentlichen Schrein. Der Besuch des Urwalds blieb ihr auch als einzigartig in Erinnerung. Dort machte die Gruppe bei schwülwarmen Wetter eine tolle Wanderung auf einen Berg.

Ein Besuch in fernen Ländern, besonders ein so intensiver, ist in jedem Fall eine prägende Erfahrung. Neben den Einblicken in Kultur, Leben und Sportlandschaft, wird Eljatha noch oft an so manch Schönes zurückdenken – und das Land vielleicht sogar mal wieder besuchen. In diesem Sinne, sagen wir dieses Mal nicht „Sayonara“ („Leb wohl“), sondern „Matane“ („Auf Wiedersehen“)!  

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