von Daniela Gudlin, Organisationsentwicklung, Life- und Business Coach (IHK)

Das Beste bewahren.

Werte – eine neue Herausforderung für Unternehmen?

Werte – eine neue Herausforderung für Unternehmen?

Hand aufs Herz: auf einer Skala von 1-10, wie gut klappt es mit der Kommunikation, der Wertschätzung oder einer offenen, respektvollen Haltung, wie steht es um das Vertrauen oder die Loyalität? Wir alle sind täglich gefordert und geraten nicht selten in die eine oder andere Falle. Wir machen Fehler, doch was uns schlussendlich trennt ist, was wir daraus machen bzw. ob wir daraus lernen oder nicht.

Inzwischen ist es in vielen Unternehmen angekommen: Die Wandlungsfähigkeit findet nicht durch die Organisation statt, sondern durch die Menschen, die sie in der Organisation möglich machen. Die Grundlage bildet eine offene Haltung, Neues ausprobieren zu wollen. Die Bewegung und die Veränderung führen im Idealfall zur Weiterentwicklung. Doch wenn Wandlungsfähigkeit und Wachstum entstehen sollen, muss die Kultur der Organisation die Veränderung auch möglich machen und den nötigen Rahmen schaffen.

Die bisherigen Vorgehensweisen orientierten sich über Jahre an einer hierarchisch geprägten Struktur, wobei der Fokus auf statischen Vorgaben, Budgets und Prozessen lag.

Heute ist anders! Es ist klar, dass das Ergebnis bzw. die Rentabilität, somit das „Was“, nicht mehr über allem steht. Inzwischen weiß man, dass Ergebnisse durch das „Wie“ beeinflusst werden.

Durch diesen Wandel – hin zu den Werten – wurde das Thema Unternehmenskultur neu definiert. Unternehmer verstehen heute die Risiken und Chancen einer „sauberen Unternehmenskultur“ als ausschlaggebende Faktoren für Erfolg.

Warum?

Immer mehr Menschen brauchen und wünschen sich Werte. Die Gesellschaft steht vor diversen Herausforderungen: politisch, interkulturell, ethisch. Wenn es turbulent zugeht und kritisch wird, wünscht man sich Sicherheit. In etwas „Größerem“ bzw. Geregeltem aufgehoben zu sein, relativiert vieles. Es schenkt Vertrauen und führt dazu, dass Menschen sich vielleicht öffnen und über manche Themen sprechen und nachdenken. Im Idealfall nimmt man sich selbst nicht mehr so wichtig; man denkt ein wenig mehr an andere und etwas weiter über den Tellerrand hinaus.

Eigentlich sind wir schon mitten im Wandel. Nichts ist mehr, wie es früher war. Der Arbeitgebermarkt hat sich radikal gewandelt. Angesichts der immer knapper werdenden Fachkräfte kämpfen die Personalabteilungen händeringend um gute Kräfte. Unternehmen sind gefordert sich zu positionieren. Aber der Hauptfaktor des Wachstums bleibt, über gute Kräfte zu verfügen.

Hier braucht es kräftige Antworten, um wertvolle Mitarbeiter zu überzeugen und zu halten.

Das Image des Arbeitgebers, mit dem Stichwort „Employer Branding“, kommt nicht mehr um ein fundiertes Image-Konzept herum, dass das Unternehmen als authentische Persönlichkeit zeigt. Nicht nur in seiner Außenwirkung, als fachlich kompetenter Partner. Es geht um mehr. Es geht um Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Menschen behaglich und geschützt fühlen, mit dem grundlegenden Glauben, dass jemand stets die Hand darüber hält und alles geregelt ist. Die Verpackung drum herum mag in vielerlei Hinsicht verlockend sein. Leistungen in Form von Attraktionen oder Incentives, wer kennt sie nicht… Nur was nach dem Auspacken zum Vorschein kommt, ist ausschlaggebend. Ein glaubwürdiger Arbeitgeber, der hält was er verspricht, der sein Schiff sicher durch Wind, Wetter und jegliche Turbulenzen in den Hafen navigiert, der dafür sorgt, dass seine Besatzung Lust auf die gemeinsame Zukunft hat.

In Sachen Arbeitgeberimage geht es allerdings nicht nur darum, auf die Erwartung relevanter Arbeitnehmer einzugehen. Es geht auch darum, die richtige Besatzung zu finden und sie optimal zu positionieren.

Der Blick auf die Menschen um uns

Die Frage ist: Wie gehen wir inmitten der digitalen Beschleunigung mit dem Kostbarsten um, das wir haben – mit uns? Eine Möglichkeit, das heraus zu finden ist, eine ganzheitliche Anforderungsanalyse, die einerseits fachliche, andererseits sozial strategische Aspekte flankiert und hierbei auf Weitwinkelobjektiv stellt. Es ist notwendig einen Plan zu haben und sich für die wirklich wichtigen Dinge stark zu machen: die Werte.

Wir von der k+k stellen uns eine Welt vor, in der sich kein Mensch mehr um Daten, Informationen und Technologien sorgen muss. Gleichzeitig stellen wir uns eine Welt vor, in der alles Wichtige geregelt ist: gute und nachhaltige Bildung, gesunde Unternehmensführung, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, gegenseitige Wertschätzung und vor allem nachhaltige Zufriedenheit mit sich selbst und dem Umfeld. Es ist ein gutes Gefühl, Vertreter dieser Werte zu sein. Es schenkt Gewissheit, das Richtige zu tun – damit Mitarbeiter und Unternehmen den Rücken frei haben, sich ungehindert zu entfalten und Mehrwert zu stiften.

Wir denken radikal menschlich.

Wenn Mitarbeiter und Kunden das Beste erhalten sollen, sind wir gefordert das Beste zu entwickeln und zu bewahren. Auf was läuft das hinaus? Wir nehmen uns Zeit für die wichtigen Schlüsselfragen. Für uns beschreibt das eine Wende. Aber die Anforderungen am Markt sind enorm. Die Entwicklung vollzieht sich rasant und die High Performance Future ist längst eingekehrt. Die Ideen und Talente für Morgen sind ein wichtiger Aspekt, das intelligente Zusammenspiel vieler verschiedener Charaktere jedoch die Herausforderung.

Jungen Talenten fehlt oft das Vertrauen. Die nachfolgenden Generationen sehen mit einer gnadenlosen Skepsis in die Zukunft. Wir begegnen dieser Haltung nicht nur in der Politik, sondern auch im Unternehmen, von denen Mitarbeiter inzwischen deutlich mehr erwarten als reines Profitstreben. Die Bindung zum Arbeitgeber nimmt ab. Das zeigt der Millennial Survey 2018 der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, für den über 400 deutsche Vertreter der Generationen befragt wurden (aktuelle Meldung, QZ 11-2018). Fast zwei Drittel der internationalen Teilnehmer wollen Ihr Unternehmen innerhalb von 2 Jahren verlassen, nur 12% wollen länger bleiben. In Deutschland wollen 32% gehen und 37% bleiben, maßgebliche Kriterien für die Treue zum eigenen Unternehmen sind neben der Entlohnung (69%) eine positive Unternehmenskultur (64%) und Flexibilität (58%).

Insbesondere Soft Skills müssen gefordert werden, heißt es.

Gerade mit Blick auf die digitale Transformation sehen die Befragten die Unternehmen und auch sich selbst schlecht gerüstet. Hierzulande sind es 37%, die sich auf die kommende Veränderung gut vorbereitet sehen. Kritik wurde jedoch gerade an der Förderung der Soft Skills durch das Management bekundet (www.deloitte.com/de.).

Zufrieden mit sich selbst

Wir machen uns stark. Deshalb sehen wir Fehler als wichtigen Teil der Kultur und richtig betrachtet machen sie stark. Sie sind das Sprungbrett für den Ausbau der Wandlungsfähigkeit.

Im Rahmen der Selbststeuerungskontrolle ist jeder gefordert, zu kooperieren und zu optimieren. Das macht den Erfolg und die soziale Kompetenz einer Organisation aus, die zu ungehinderter Leistung und Kreativität führt.

Und wer sich nicht wandlungsfähig zeigt, wird über kurz oder lang seinen Beitrag in der Gesellschaft auch nicht mehr finden können. Erfolgreiche Unternehmen haben diese Erkenntnisse verstanden!

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