von kuk-is Blogteam

Augmented Reality: Wenn die Realität zur Benutzeroberfläche wird

Wer glaubt, Augmented Reality (AR) spielt nur eine Hauptrolle bei Pokemon Go, der irrt gewaltig. AR gehört, genauso wie die Künstliche Intelligenz (KI), zu den Technologien, die unsere gesamte Welt, wie wir sie kennen, gerade auf den Kopf stellt.

No hype – just benefits

Bereits jetzt profitieren Unternehmen unterschiedlichster Branchen von messbaren Mehrwerten einer AR-Lösung.

Nach Schätzungen vieler Experten werden die Ausgaben für AR-Technologie im Jahr 2020
60 Milliarden Dollar erreichen. Auch wir sind überzeugt davon: Mit AR werden wir effizienter und komfortabler arbeiten, unsere Kunden besser verstehen, bessere Designs entwerfen und smartere Daten generieren.

Und das vor allem im Business-to-Business-Sektor, denn dort lässt sich mit AR ein großer Einfluss auf Qualität und Produktivität nehmen. Organisationen wie Amazon, General Electric, DHL oder Bosch nutzen bereits erfolgreich AR-Technologie und investieren in deren Ausbau.

Warum Sie mit AR die Welle der digitalen Revolution smart surfen?

Wer die Vorteile der digitalen Revolution für sich nutzen will, kommt an AR nicht vorbei. Warum? Das erfahren Sie in den kommenden drei Wochen hier auf unserem Blog. Wir beleuchten, was AR kann, wo und wie es bereits im Einsatz ist und was Sie beachten müssen, wenn Sie AR für sich nutzen wollen. Die Einsatzmöglichkeiten sind so vielfältig wie gewinnträchtig.

Realität?! Darf´s noch ein bisschen mehr sein?

Der Unterschied zwischen Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR)

Augmented Reality (AR) erweitert die Realitätswahrnehmung durch die Verwendung von optischen Werkzeugen wie Smartphone, Tablet oder Datenbrille. AR wandelt vorhandene digitale Informationen in Bilder oder Animationen um, die in die reale Welt integriert sind: Ob Bilder, Videos, 3D-Objekte oder Texte – der Verwendung von Zusatzinformationen sind keine Grenzen gesetzt.

Virtual Reality (VR) überlagert die Realität nicht, sondern ersetzt die physische Realität durch eine computergenerierte Umgebung.

Wo AR bereits Mehrwerte schafft?

AR wird bereits sehr konsequent im Business-to-Business-Bereich eingesetzt.

Tragbare AR-Geräte für Fabrikarbeiter, die Produktions-, Montage- oder Serviceanweisungen überlagern, werden in Tausenden von Unternehmen erprobt. AR ergänzt oder ersetzt traditionelle Handbücher und Trainingsmethoden in immer schnellerem Tempo.

Durch die Überlagerung von digitalen Informationen direkt auf reale Objekte oder Umgebungen ermöglicht AR den Menschen die gleichzeitige Verarbeitung und Verknüpfung von physischen und digitalen Informationen. Das verbessert die Fähigkeit, Informationen schnell und präzise aufzunehmen, Entscheidungen zu treffen und erforderliche Aufgaben schnell und effizient auszuführen.

Ein anschauliches Beispiel sind Head-up-Displays in Autos. Ein Head-up-Display ist ein Anzeigesystem, das Informationen in das Sichtfeld des Nutzers projiziert.

Noch bis vor kurzem musste man beim Autofahren die GPS-Karte auf dem Bildschirm des Navigationsgeräts betrachten. Die mentale Herausforderung dabei war es, die Bilder von dem Bildschirm auf die Realität anzuwenden. Um zum Beispiel den richtigen Ausgang aus einem stark frequentierten Kreisverkehr zu nehmen, musste der Fahrer seinen Blick zwischen Straße und Bildschirm verlagern und das Bild auf der Karte mental mit der richtigen Abzweigung verbinden.

AR Heads-up-Displays in Autos

AR Heads-up-Displays erweitern die Sicht des Fahrers und integrieren die Navigationsbilder direkt über das, was der Fahrer durch die Windschutzscheibe sieht. Dies reduziert den mentalen Aufwand bei der Anwendung der Informationen, verhindert Ablenkung und minimiert Fahrerfehler, so dass sich die Menschen auf die Straße konzentrieren können.

Zeit ist Geld

In der Fertigungsindustrie beispielsweise sind mit AR mittlerweile Zeiteinsparungen von 25% oder mehr gang und gäbe. Früher mussten Ingenieure physische Produkte ständig mit komplexen 2D-Vorlagen vergleichen. Mit AR können sie jetzt das endgültige Design sehen, das dem Produkt überlagert ist, was die Inspektionszeit erheblich reduziert. Volkswagen nutzt diese Technik bereits und verbessert die Genauigkeit des Qualitätssicherungsprozesses und macht ihn fünf- bis zehnmal schneller.

Auch der Logistikriese DHL setzt AR ein, um die Effizienz und Genauigkeit des Kommissionier-Prozesses zu erhöhen. AR-Anweisungen leiten die Arbeiter zum Standort jedes geforderten Produkts und schlagen dann den besten Weg zum nächsten Produkt vor. Bei DHL hat dieser Ansatz zu weniger Fehlern, mehr engagierten Mitarbeitern und Produktivitätssteigerungen von 25 % geführt. Intel hat mit AR sogar eine 29%ige Reduzierung der Kommissionierzeit erreicht und eine Fehlerquote, die auf nahezu Null gesunken ist.

Verkaufszyklen reduzieren

Im Consumer-Bereich transformiert AR das Kundenerlebnis.  Wenn Kunden vor dem Kauf virtuell sehen können, wie Produkte in einem realen Umfeld aussehen oder funktionieren, haben sie genauere Erwartungen, mehr Vertrauen in ihre Kaufentscheidungen und eine höhere Produktzufriedenheit. Der Verkaufszyklus wird reduziert.

AR schafft geschäftlichen Wert auf zweierlei Weise: Erstens, indem es Teil der Produkte selbst wird und zweitens, indem es die Leistung entlang der Wertschöpfungskette verbessert − in der Produktentwicklung, in der Herstellung, im Marketing, im Service und in zahlreichen anderen Bereichen.

Werden Sie AR-ready!

Sie haben viele Ideen? Oder können sich noch gar nicht vorstellen, wie Sie Ihr AR-Potential sichtbar machen? Vereinbaren Sie einfach einen unverbindlichen Termin und wir zeigen Ihnen, was für Sie möglich ist.

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